Aus Erfahrung sag ich euch jetzt mal, dass ein Backup des gesamten Computers sinnlos ist. Hat man ein Solches mit einem geeigneten Tool gemacht, funktioniert dann das Zurückspielen nicht, weil entweder die Software versagt hat oder man nicht den gleichen Computer vor sich hat. Also ist es doch am Besten, nur den Benutzerordner mit den ganzen Dokumenten, Bilder, Liedern etc. zu sichern. (Tip: Sichert es wenn möglich als ZIP Datei) Und zwar so, dass Windows, Linux oder Mac ohne Zusatzsoftware darauf zugreifen können.
Die minimalste Variante ist eine externe USB Festplatte und dem entsprechendem Tool (siehe Tabelle unten) auf dem Computer um das Backup halbwegs automatisch durchzuführen. Der Griff zur Festplatte, das Anschliessen und Knöpfchen drücken bleibt einem hierbei nicht erspart. Die Grösse der Festplatte sollte ungefähr dreimal so gross sein wie die Fesplatte auf dem Computer. Um auch ab und zu an das Backup zu denken, schreibt es euch doch in den Terminkalender.
Die bessere Variante ist wie schon in meinem früheren Beitrag beschrieben ein NAS (Netzwerk angeschlossener Speicher). Damit lassen sich alle Computer automatisch sichern und zwar regelmässig ohne daran denken zu müssen. Vorausgesetzt natürlich dass alle Komponenten im gleichen Netzwerk sind. Ein NAS lässt sich übrigens mit verschiedenen Benutzern und Speicherplatz pro Benutzer konfigurieren (z.b. pro PC ein Backup Benutzer), so dass TimeMachine nicht allzuviel Speicher für sich beansprucht.
Meiner Meinung nach sind zwei Funktionen wichtig für ein Backup Tool. Zeitplan und Verwaltung. Es sollte sich automatisiert ausführen lassen, einmal im Monat zum Beispiel. Und es sollte mehrere Versionen des Backups behalten und das Älteste immerzu löschen. Welche Tools ich euch empfehle seht ihr hier:
BetriebssystemBackup ToolTip OS X ab 10.3iBackup1. "Limit number of backup folders". 2. Bei einem NAS "Backup to Ethernet connected drive". OS X ab 10.5Time Machine (integriert)1. Gewisse Ordner ausschliessen. 2. Partition begrenzen. Windows XP/VistaGFI Backup 2009 Home Edition1. Limitiere Anzahl Backups 2. Backup als ZIP Datei Windows 7integriert
Bevor ihr jedoch irgendwas installiert oder konfiguriert, schreibt euch alles auf. Was wollt ihr sichern? Wann will ich es sichern? Wie gross wird das Backup ungefähr? Hab ich genug Platz? Und so weiter…
Unzählige Artikel gibt es über dieses Thema und jetzt komme auch noch ich und gebe meinen Senf dazu.
Mac hat den Vorteil dass man nie Treiberprobleme hat. Auf der Installations DVD sind sämtliche Treiber vorhanden. Man kann durch einfaches Ab- und Anmelden die Sprache des Betriebssystems ändern und hat alles was man braucht bereits installiert. iTunes um Musik zu hören, iPhoto um Bilder zu verwalten, iMovie um Videos zu schneiden und iDVD um die Videos dann zu brennen. Es gibt praktisch keine Viren und ich musste noch nie einen Mac neu installieren um ihn zu “reparieren”. Der Nachteil ist die Isolation: weniger Software und weniger Hardware.
Für zwei Wochen habe ich probiert mit Ubuntu Linux zu leben, weil ich dachte Windows macht meinen Laptop langsam und mit Linux ginge es halt schneller. Aber ich habe herausgefunden dass auch Linux Scheisse nicht in Gold verwandeln kann. Nach der sehr einfachen Installation hat es 2 Tage gedauert bis ich rausgefunden habe, wieso der USB Wlan Stick nicht funktioniert hat. Ich musste einen Eintrag in irgendeiner Datei vornehmen, bevor es funktionierte. Als ich dann versuchte ein Windows Programm auszuführen, wusste ich, Linux ist was für Power User die viel Zeit haben, sich damit rumzuschlagen.
Auch wenn wir alle Windows hassen, es ist doch das beste Betriebssystem und Windows 7 macht einen ordentlicheren Eindruck als XP. Denn was ich aus den 9 Jahren mit Windows gelernt habe; so schlimm ist es gar nicht. Wichtig dabei ist aber dennoch ein Virenschutz (Avira AntiVir) und ein zuverlässiges Backup Konzept (NAS). Der grosse Vorteil ist die Kompatibilität zu allen möglichen Peripherie und Software auf dem Markt.
Fazit: Es ist alles eine Frage der Isolation. Das Maximum bietet Linux. Akzeptable Isolation bietet der Mac, was für manche Normalbenutzer ideal ist oder man schwimmt halt doch mit dem Strom und benutzt Windows. Alle drei Betriebssysteme sollte man ausprobiert haben um sich wirklich eine Meinung bilden zu können. Nach 15 Jahren akzeptabler Isolation wage ich bald den ersten Schritt in die weite Welt hinaus. Nur ein Tapetenwechsel? Sag ich euch in 15 Jahren.
Die Zeit vergeht schnell. Bei Computer vergeht sie fast zu schnell. Wenn mich jemand vor 5 Jahren gefragt hätte, was man bräuchte um für einen Computer ein Backup zu erstellen, hätte ich ihm eine einfache externe Festplatte mit 500GB vorgeschlagen.
Wieviele von euch haben 2, 3 oder mehr Festplatten zu Hause und es sind doch alle zu klein um komplett alles darauf zu speichern???
Diese Zeiten sind vorbei. Wenn man mit dem Computer nur surft und eine digitale Kamera hat, reicht eine einfache Festplatte vollkommen aus. Aber wenn man wie ich Filme, Software, Musik, Photos oder Backup’s von mehreren Computer irgendwo speichern muss, gibt es nur noch eine Lösung und zwar ein NAS. Ein Vorteil ist, dass nachher Backups automatisch auf ein NAS erfolgen können.
NAS ist ein Speicherplatz im eigenen Netzwerk. Um ein solches Produkt zu erwerben, rechnet man die gewünschte Datenmenge (alle MB und GB zusammenzählen) und multipliziert es mit Faktor 10. Oder man setzt sich eine finanzielle Schmerzgrenze und setzt 20% drauf. Denn hier ist es einfach so, dass das NAS schon mindestens 5 Jahre halten sollte. Da rechnet man lieber ein bisschen mehr, statt sich in 2 Jahren nochmals eins zu kaufen.
Man gehe auf digitec.ch, wählt “Speicher”, “NAS” und sucht nach einem NAS mit mindestens 3 identische Festplatten (man kann auch ein NAS mit 4 Festplatteneinschüben kaufen und nur 3 Festplatten einbauen). Synology und QNAP sind super. Raid5 muss es sein, da rechnet man Anzahl Festplatten minus 1 multipliziert mit der Grösse einer einzelnen Festplatte. Soviel hat man dann zur Verfügung. Der Witz daran ist, dass eine von den drei Festplatten kaputt gehen kann, ohne dass man Daten verliert. Ich habe mir also ein NAS mit 4x 1,5TB Festplatten gekauft. So habe ich 4,5TB Speicher zu Hause, wovon 44% schon belegt sind. Fragt nicht mit was…
Festplatten sollte man separat kaufen. Am Preiswertesten sind 1,5TB oder 2TB Festplatten. Hier achte man auf 24/7 bzw. “Server” für die Heavy-User und für normale Benutzung die “Desktop” Variante, welche um einiges günstiger ist.
RAID5 ist super wenn eine Festplatte ausfällt. Wenn man aber etwas fälschlicherweise löscht, ist es trotzdem weg. Das heisst RAID5 hilft nur gegen Ausfall einer Festplatte. Es empfiehlt sich also von den wichtigen Sachen Backups auf kleinen Festplatten zu erstellen und diese wegzusperren.
Update: Mein Kollege mit dem gleichen NAS hatte einen Stromunterbruch und konnte anschliessend nicht mehr auf seine Daten zugreifen. Wie sich herausgestellt hat ist RAID5 anfällig auf Stromunterbrüche. Trotzdem keine Panik, nach dem Ausführen von ein paar Linux Befehlen ging alles wieder. Dennoch haben wir uns entschlossen eine kleine USV von APC zuzulegen. Für 109 Franken gibts Strom für 45 Minuten und bevor die Batterie leer ist, fährt das NAS sauber runter ohne Datenverlust.
Meine Frau weckte mich um 2 Uhr morgens und zwei Stunden später war mein Sohn schon da. Am 21.10.2010 (schade, ein paar Stunden zu spät) kam mein Sohn im Spital Zollikerberg zur Welt. Er wog 2,1kg und war 44cm gross. Einen ganzen Monat zu früh kam er, ist jedoch kerngesund. Meine Frau und mein Sohn sind nun schon seit längerem zu Hause und wir geniessen das neue Familienleben.
USB Sticks sind klein und demfall einfach zu verlieren. Hat man dann noch sensitive Daten darauf, kann es ärgerlich werden, wenn jemand diesen findet. Wer will denn schon die Urlaubsbilder im Internet finden.
TrueCrypt habe ich mir zuerst angeschaut, war aber für mich in der Handhabung doch etwas kompliziert. Das beste Tool bis anhin ist “Rohos Mini Drive“. Der Stick wird verschlüsselt, mit normalen 128bit oder für die Paranoiden mit 256 bit. Das es gratis ist, brauch ich wohl nicht zu erwähnen.
3D Grafiken ist für viele Leute ein rotes Tuch. Man denkt, dass nur eine super teure Software und langjährige Erfahrung nötig ist, um etwas in 3D zu produzieren. Falsch gedacht.
Google SketchUp ist das Tool, mit dem man ohne grosse Probleme etwas erstellen kann. Es ist gratis und kann unter http://sketchup.google.com/intl/de/ heruntergeladen werden. Schon nach 30 Minuten habe ich einen ganzen Raum “gezeichnet” und nach 4 Stunden dachte man, dass ich das Tool schon seit Jahren benutze. Es ist extrem intuitiv und einfach gestaltet, so dass es von Jedermann gebraucht werden kann.
Also kein mühsames Umstellen der Möbel mehr.. Ein Export zu Google Earth lässt das Geschaffene auch an Freunde und Kollegen verschicken. Egal wie oft man über Google schimpft, sie produzieren doch manchmal etwas Geniales.
Mit Spannung habe ich die Keynote von Apple am 7. Juni 2010 verfolgt. Denn damals hat Steve Jobs das neue iPhone 4 vorgestellt. Ein Meisterwerk wie es damals schien, der Picasso unter den Mobiltelefonen, der Einstein unter den Smartphones. Erst später kamen die ganzen Nachrichten von Antennenproblemen, Displayverfärbungen etc. in den Medien und das Tag und Nacht. Schon am zweiten Tag ging mir das sowas auf den Wecker, aber es war halt das Thema das wohl die Mehrheit interessierte. Schon während der Keynote sagte ich mir: “Dieses iPhone muss ich haben.”
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass das iPhone 4 mein erstes iPhone wäre/ist. Als ich 2008 in Hong Kong war, kaufte ich mir um ein Haar das damals neue iPhone 3G. Der hohe Preis hat mich dann damals doch abgeschreckt. 2 Jahre lang habe ich mich mit Nokia Smartphones rumgeschlagen, also wollte ich den Verkaufsstart des iPhone 4 auf keinen Fall verpassen. Gespannt verfolgte ich die Informationen bezüglich Verkaufsstart und Preise. Ich entschied mich schnell für das kleinste Abo von Swisscom, denn so konnte ich das Fixnet kündigen und somit kostet mich das iPhone pro Monat nichts. Und das obwohl ich bei Orange arbeite…
Der Verkaufstart war am 30. Juli 2010 um 7:00. Um 4:30 stand ich vor dem Apple Store in der Bahnhofstrasse mit etwa 100 Leuten vor mir und um 11:00 verliess ich mit einem iPhone 4 in der Hand den Shop. Es war eine harte Zeit, fast 7 Stunden auf der Stelle zu stehen. Die Zeit die ich mit all den Apple Fan’s verbrachte war lustig. Wir haben die ganze Zeit geredet und ich habe viele interessante Leute kennengelernt. Meine Ungeduld war ein Grund mich in diese Schlange von 500 Leuten zu stellen, doch auch um einmal dabei zu sein, bei einem solchen Ereignis, einmal sagen zu können: “Ich war dabei.” Diese Gefühl, 100 Mal stärker, so muss man sich gefühlt haben bei Woodstock dabei gewesen zu sein. Dennoch ist mein Fazit an dieser Aktion: Ich bereue es nicht, aber mache es bestimmt nie wieder.
ps. Das iPhone 4 ist der Hammer. Vor allem das Display sieht aus wie aus einem Hochglanzmagazin. Und den Todesgriff habe ich nicht..
Falls ihr euch gerade überlegt einen Xtreamer zu kaufen, lasst es lieber. Diese Firma bringt alle 2-3 Monate neue Produkte raus (Xtreamer, eTRAYz, Xtreamer Pro, iXtreamer, Xtreamer Ultra), aber die Firmware die auf den Geräten läuft ist Kacke und wird seit Jahren nicht verbessert. Dann erzählen sie immer von neuem Release und coolen features aber schlussendlich beheben sie 2-3 bugs. Ich hasse diese Firma wirklich!!! Popcorn ist zwar teurer, aber es lohnt sich.
Geht auf xtreamer.net und klickt auf “Hot News” unterhalb des Logos. Fällt euch da nichts auf? Seit Oktober 2009 haben sie 9 Produkte rausgebracht und 6 Software. Deren Produktepalette ist so gewaltig, logisch das da die Softwareentwicklung auf der Strecke bleibt…
Ich bin so glücklich! Yuko ist schwanger und ich werde im November Vater sein. Wir haben drei Monate gewartet um es zu verkünden, denn so ist die gefährliche Zeit vorbei und die Chance für ein gesundes Baby gross. Es waren schwierige drei Monate, denn es hiess Stillschweigen zu dem Thema. Es war nicht einfach meinen Kollegen anzulügen, als er fragte ob Yuko schwanger sei. Aber ich denke er verzeiht mir..
Ich bin auch sehr stolz und freue mich riesig auf meinen Sohn (wissen es seit Ende Juni). Weniger das Windeln wechseln, mehr das Spielen und Lehren. Es wird sicher eine grosse Herausforderung, aber mit meiner Super-Frau wird es auch ein Vergnügen. Danke vielmals mein Schatz für all den Stress und harte Arbeit. Ich liebe dich soo sehr!!!
Lasst mich etwas über meine Arbeit erzählen. Der Firmenname ist “Etrali”,, wir sind eine Tochterfirma der französischen Telecom, wie zum Beispiel Equant, Orange, … und 2006 hat France Telecom entschieden, alle Tochterunternehmen unter dem Logo von Orange zu vereinen. Im Handelsregister sind wir immer noch Etrali, treten aber mit dem Namen “Orange Business Services – Trading Solutions” auf. Was von der Idee her gut klingt, stellt sich immer wieder als umständlich heraus. Dennoch sind wir eine eigenständige Firma und haben überhaupt nichts mit Orange Communications, welche das Handy vertritt, zu tun.
Meine Firma bietet vor allem für Banken das beste Händlertelefon auf dem Markt. Letzte Woche hat mein CEO das neuste Telefon “Open Trade”, der Öffentlichkeit präsentiert, dem Nachfolger unseres Beliebten Mach3D Telefons. Unser Telefon welches speziell für Börsenhändler entwickelt wurde, hat zwei Telefonhörer und mit Zusatzmodulen lassen sich 28 Gespräche gleichzeitig führen. Es hat zudem einen farbigen Touch-Screen und kann bis zu 30’000 Telefonnummern speichern. Und das neue Telefon ist noch besser..