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Homepage für gewisse Länder sperren bzw. zulassen

Wer eine eigene Homepage sein Eigen nennt, hat bestimmt auch ein Statistik-Tool um eine Übersicht der Besucher zu erhalten. Darauf ist zum Beispiel zu erkennen:

  • welche IP der Besucher hatte
  • welche Seite geöffnet wurde
  • welche Seite zuletzt geöffnet war
  • wann die Seiten geöffnet wurden

Die IP Adressen sind anonym und man sieht nicht genau wer der Besucher war, aber alle Adressen sind einem gewissen Land zugeordnet. Wenn man also sehr viele “Besucher” aus China hat, kann man dieses Land sperren. Und wenn der Chinese meine Webseite öffnet, bekommt er eine Fehlermeldung.

Das ist nicht der ultimative Schutz, da ein “Besucher” von einer Maschine ausserhalb Chinas meine Homepage öffnen kann. Aber für Leute die wissen wollen wie man gewisse Länder sperrt, gibt es hier eine Anleitung:

  1. Öffne diese Seite und wähle “.htaccess deny”.
  2. Jetzt markiert man die Länder mit der Ctrl Taste und drückt “Choose Countries”.
  3. Ergebnis nach “Here is the data you requested:” kopieren.
  4. Eine Datei “htaccess” erstellen und Ergebnis einfügen.
  5. Datei in das Root Verzeichnis des FTP laden und in “.htaccess” umbenennen.
Tip: Wenn man nur gewisse Länder zulassen möchte (z.B. Schweiz, Deutschland und Österreich) wählt man auf der Seite “.htaccess allow”.

 

Computer Unterricht und Webdesign

Lange habe ich nichts mehr geschrieben. Das lag einerseits daran dass ich zwei Wochen in Japan war und andererseit dass ich für meinen neuen Nebenberuf eine Webseite gezaubert habe.

http://computer7.ch

Computer7 nennt sich das Angebot. Die 7 steht für “… am 7ten Tag der Woche von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends.” Die Idee hatte ich als ich in Japan war. Viele Leute haben dort zwei Jobs (ein Bekannter sammelt Kartons bei Firmen zur Entsorgung). Also nichts Grosses, nur ein kleiner Nebenjob – ich arbeite ja schliesslich 100%. Der Sonntag ist ideal, denn alle Läden sind geschlossen und der Samstag mit Shopping verplant.

Computer Unterricht und Webdesign kann ich anbieten. Den ersten Homepage Unterricht (Vitamin B) habe ich übrigens auch schon hinter mir und ich denke, dass ich einen einigermassen guten Eindruck hinterlassen habe. Google ist bei meiner Webseite noch nicht vorbeigekommen, daher hält sich der Ansturm noch in Grenzen.

Keine Angst, die Computer Beiträge hier bleiben gratis ;-)

Netzabdeckung und GPS Spielereien

Ein Smartphone ist schon toll. Man kann überall seine Mails lesen, im Internet surfen oder Bilder aus der Dropbox anschauen… Sollte man meinen. Mit dem iPhone App “Azenqos3G” habe ich das 3G UMTS Netz unterwegs nach Hause getestet. Um den Trace dann auszuwerten, habe ich die erhaltenen Daten in ein Excel eingegeben. Erste Spalte die Download Rate, zweite Spalte Längengrad und dritte Spalte Breitengrad. Das Excel konnte ich anschliessend mit dem GPS Visualizer und viel üben grafisch darstellen. Hier die Netzabdeckung mit meinem iPhone 4 von Orange:

Und zum Glück hat meine Frau auch ein iPhone 4, aber von Swisscom:

Sieht doch toll aus, oder? Beide Tests habe ich natürlich zur gleichen Zeit durchgeführt und mehrere Male, um ein zuverlässiges Test-Ergebnis zu erhalten.

Nach dem vielen Testen habe ich dann grosse Lust bekommen, noch mehr mit GPS (Global Positioning System) zu machen. Mit dem iPhone App “GeoCorder” zeichne ich ab und zu auf, wenn ich aus dem Haus gehe. Die Wege die dabei aufgenommen werden, schicke ich per Mail nach Hause und kann sie mit Google Earth gleich wie ein Film anzeigen lassen. Interessant wenn man mal was unternimmt und eine gewisse Strecke absolviert. Die Benutzung erfordert keine Internetverbindung, so dass man auch im Urlaub gemütlich Daten sammeln kann.

Mein digitales Leben in Harmonie

Ich liebe Dinge die mein Leben komfortabler machen und meine drei Computer (zu Hause, Büro und Laptop) plus iPhone synchron halten. Da gibt es verschiedene Tools die auch noch kostenlos sind.

Zum ersten hätten wir den Browser Chrome der sämtliche Buchzeichen (Bookmarks) und den Verlauf (History) mit dem Google Account synchronisiert. Man muss halt überall Chrome benutzen, aber wenn man das so eingerichtet hat (dauert höchstens 2 Minuten) dann hat man auf mehreren Computer immer die gleichen Buchzeichen, Passwörter und Verlauf.

Das zweite Tool ist Simplenote, ein Stück Papier im Internet und iPhone, das sich immer miteinander abgleicht. Da schreibe ich unterwegs oder zu Hause was ich nach der Arbeit einkaufen muss und kann es dann im Büro anschauen. Ein bisschen komfortabler als eine Text-Datei in der Dropbox.

Die dritte Software kennt ihr vielleicht schon, die Dropbox. Ausführlich erklärt anfang dieses Jahres, ist es ein Ordner auf mehreren Computer, dessen Inhalt sich automatisch synchronisiert.

Daneben gibt es noch IMAP (erklärt im März ’09), DataInherit eine Passwort Datenbank überall abrufbar und das Kanban Tool, mit dem ich meine Aufgaben bei der Arbeit übersichtlich darstellen kann.

Ihr seht also, mein digitales Leben ist in vollkommener Harmonie.

SSD, die neue Wunderwaffe

Für alle die es nicht wissen, eine Festplatte ist in jedem Computer und sieht aus wie ein Backstein. Darin befinden sich mehrere “CDs” auf denen die ganzen Daten die auf dem Computer sind gespeichert werden. Wie eine CD dreht die Festplatte normalerweise mit 5’400 oder 7’200 Umdrehungen in der Minute. Logischerweise sind die Information im Inneren der CD schneller abrufbar als am äusseren Rand (das ist Physik). Diese Art von Festplatte nennt man HDD (Hard Disk Drive).

Neu gibt es jetzt SSD (Solid State Drive). Wenn ich neu sage, meine ich seit kurzem ist sowas auch bezahlbar. Stellt euch vor es ist ein übergrosser USB Stick. Da dreht nichts, man hat also immer die volle Geschwindigkeit. Und wenn man bei einer HDD von einer Zugriffszeit >4ms redet, spricht man bei der SDD von <1ms. Das ist mindestens 4 mal schneller.

Es gibt noch Nachteile bei einer SSD. Hauptsächlich spricht man von der kurzen Lebensdauer einer solchen “Festplatte”. Das Problem ist, dass die Anzahl Schreibvorgänge begrenzt ist. Ich habe mal gelesen, dass einer eine SSD 24/7 laufen liess und sie ist nach 14 Monaten kapput gegangen. Finde ich jetzt nicht so schlimm, meiner läuft ja auch nicht den ganzen Tag. Zudem sollte man nur Windows 7 einsetzen, da nur diese OS SSD richtig unterstützt. Windows XP schreibt immer irgendwas im Hintergrund und zerstört die SSD langsam aber sicher. Zudem sind SSD teurer als HDD, haben aber weniger Wärmeentwicklung und machen keine Geräusche.

Vielleicht noch ein bisschen zu früh für die Normalos, aber schon imposant wenn der ein und derselbe Computer mit SSD plötzlich doppelt so schnell bootet als vorher.

Das zurzeit beste Betriebssystem

Wenn Leute, die mich kennen, dies lesen werden, reiben sie sich bestimmt ganz heftig die Augen. “Was ist denn mit dem passiert..?” werden sie ungläubig fragen. Mein ganzes Leben lang benutzte und schwärmte ich von Mac OS X. Auch als es noch Mac OS 8 oder 9 hiess. Es war stabil, einfach und sicher.

Der Wind hat nun gedreht. Im Büro habe ich Windows 7 installiert und jetzt zwei Wochen lang benutzt. Es ist 20mal besser als Windows XP und doppelt so gut wie OSX. Schneller, stabiler und mit vielen tollen Funktionen. Ich möchte hier nicht unbedingt ins Detail gehen, aber es kommt mir nichts anderes mehr auf die Festplatte als Windows 7.

Seit Apple mit diesem iDreck anfing, habe ich allmählich eine persönliche Abneigung zu all dem Zeug entwickelt. Was mir um Teufel komm raus nicht in den Kopf will, wieso ich ein iPhone oder iPad nicht an einen x-beliebigen Computer anschliessen kann und Fotos, Dokumente etc draufladen kann. Wenn ich schon so viel Geld hinblättern muss, sollte das doch möglich sein. Auch der Face Time Quatsch können sie gerne behalten, auch wenn mein Chef diese Funktion rege nutzt. Versteht mich nicht falsch, das iPad bzw. iPhone ist um Längen besser als die Konkurrenz, daher sollte ich mich eher bei denen beklagen, nicht etwas besseres auf den Markt zu bringen.

Zurück zum Thema. Und als ich diese Woche von den neuen Funktionen von OSX 10.7 gehört habe, mit iOS Funktionen und iDreck Sachen, da fragte ich mich doch wirklich, ist nicht Windows 7 das zurzeit beste Betriebssystem? Ich auf jeden Fall liebe es.

Mein Tool des Jahres 2010

Das beste Tool das ich 2010 gefunden und auch genutzt habe ist definitiv DropBox. Es ist einfach genial und ich möchte es euch nahelegen es wirklich mal auszuprobieren.

Arbeite nach Hause nehmen

Stellt euch vor ihr seid im Büro und arbeitet an einem Dokument. Ihr wollt zu Hause noch ein bisschen daran arbeiten und speichert es in den Dropbox Ordner auf dem Desktop. Zu Hause angekommen, öffnet ihr auf dem Computer zu Hause ebenfalls den Dropbox Ordner, öffnet das Dokument und arbeitet weiter.

Frau will ein Foto

Ihr seid am Arbeiten während die Frau zu Hause ein Foto mit dem Farblaserdrucker im Büro ausgedruckt haben möchte. Sie speichert das Bild also in den DropBox Ordner und schickt euch ein E-Mail “Schatz, bitte druck das Bild in der Dropbox aus und bring es heute abend nach Hause.”

Teamwork

Ihr müsst mit einer Gruppe von Leuten eine Projektarbeitet durchführen und wollt natürlich alle gleichzeitig daran arbeiten. DropBox ist dabei die ideale Plattform um die Dateien für alle zur Verfügung zu stellen.

Ihr könnt auch so wie ich sämtliche Dokumente in die Dropbox verschieben und habt alles immer und überall verfügbar. In meinem Fall gibt es auf dem Computer im Büro, meinem Mac und Windows PC zu Hause, dem PC meiner Frau und auf dem zwei iPhones einen Ordner der sich immer und sofort synchronisiert. Und ist man mal im Urlaub an einem Hotel PC kann man per Web Browser auf seine Daten zugreifen. Toll oder?

Und das ganze ich auch noch gratis! Die 2GB sind meist ausreichend und wenn ihr Dropbox euren Freunden weitervermittelt, kriegt man 250MB dazu bis zum Maximum von 10GB.

Backup Strategie und Tools

Aus Erfahrung sag ich euch jetzt mal, dass ein Backup des gesamten Computers sinnlos ist. Hat man ein Solches mit einem geeigneten Tool gemacht, funktioniert dann das Zurückspielen nicht, weil entweder die Software versagt hat oder man nicht den gleichen Computer vor sich hat. Also ist es doch am Besten, nur den Benutzerordner mit den ganzen Dokumenten, Bilder, Liedern etc. zu sichern. (Tip: Sichert es wenn möglich als ZIP Datei) Und zwar so, dass Windows, Linux oder Mac ohne Zusatzsoftware darauf zugreifen können.

Backup Strategien

Die minimalste Variante ist eine externe USB Festplatte und dem entsprechendem Tool (siehe Tabelle unten) auf dem Computer um das Backup halbwegs automatisch durchzuführen. Der Griff zur Festplatte, das Anschliessen und Knöpfchen drücken bleibt einem hierbei nicht erspart. Die Grösse der Festplatte sollte ungefähr dreimal so gross sein wie die Fesplatte auf dem Computer. Um auch ab und zu an das Backup zu denken, schreibt es euch doch in den Terminkalender.

Die bessere Variante ist wie schon in meinem früheren Beitrag beschrieben ein NAS (Netzwerk angeschlossener Speicher). Damit lassen sich alle Computer automatisch sichern und zwar regelmässig ohne daran denken zu müssen. Vorausgesetzt natürlich dass alle Komponenten im gleichen Netzwerk sind. Ein NAS lässt sich übrigens mit verschiedenen Benutzern und Speicherplatz pro Benutzer konfigurieren (z.b. pro PC ein Backup Benutzer), so dass TimeMachine nicht allzuviel Speicher für sich beansprucht.

Backup Tools

Meiner Meinung nach sind zwei Funktionen wichtig für ein Backup Tool. Zeitplan und Verwaltung. Es sollte sich automatisiert ausführen lassen, einmal im Monat zum Beispiel. Und es sollte mehrere Versionen des Backups behalten und das Älteste immerzu löschen. Welche Tools ich euch empfehle seht ihr hier:

BetriebssystemBackup ToolTip
OS X ab 10.3iBackup1. "Limit number of backup folders".
2. Bei einem NAS "Backup to Ethernet connected drive".
OS X ab 10.5Time Machine (integriert)1. Gewisse Ordner ausschliessen.
2. Partition begrenzen.
Windows XP/VistaGFI Backup 2009 Home Edition1. Limitiere Anzahl Backups
2. Backup als ZIP Datei
Windows 7integriert

Bevor ihr jedoch irgendwas installiert oder konfiguriert, schreibt euch alles auf. Was wollt ihr sichern? Wann will ich es sichern? Wie gross wird das Backup ungefähr? Hab ich genug Platz? Und so weiter…

Mac, Windows oder Linux

Unzählige Artikel gibt es über dieses Thema und jetzt komme auch noch ich und gebe meinen Senf dazu.

Mac hat den Vorteil dass man nie Treiberprobleme hat. Auf der Installations DVD sind sämtliche Treiber vorhanden. Man kann durch einfaches Ab- und Anmelden die Sprache des Betriebssystems ändern und hat alles was man braucht bereits installiert. iTunes um Musik zu hören, iPhoto um Bilder zu verwalten, iMovie um Videos zu schneiden und iDVD um die Videos dann zu brennen. Es gibt praktisch keine Viren und ich musste noch nie einen Mac neu installieren um ihn zu “reparieren”. Der Nachteil ist die Isolation: weniger Software und weniger Hardware.

Für zwei Wochen habe ich probiert mit Ubuntu Linux zu leben, weil ich dachte Windows macht meinen Laptop langsam und mit Linux ginge es halt schneller. Aber ich habe herausgefunden dass auch Linux Scheisse nicht in Gold verwandeln kann. Nach der sehr einfachen Installation hat es 2 Tage gedauert bis ich rausgefunden habe, wieso der USB Wlan Stick nicht funktioniert hat. Ich musste einen Eintrag in irgendeiner Datei vornehmen, bevor es funktionierte. Als ich dann versuchte ein Windows Programm auszuführen, wusste ich, Linux ist was für Power User die viel Zeit haben, sich damit rumzuschlagen.

Auch wenn wir alle Windows hassen, es ist doch das beste Betriebssystem und Windows 7 macht einen ordentlicheren Eindruck als XP. Denn was ich aus den 9 Jahren mit Windows gelernt habe; so schlimm ist es gar nicht. Wichtig dabei ist aber dennoch ein Virenschutz (Avira AntiVir) und ein zuverlässiges Backup Konzept (NAS). Der grosse Vorteil ist die Kompatibilität zu allen möglichen Peripherie und Software auf dem Markt.

Fazit: Es ist alles eine Frage der Isolation. Das Maximum bietet Linux. Akzeptable Isolation bietet der Mac, was für manche Normalbenutzer ideal ist oder man schwimmt halt doch mit dem Strom und benutzt Windows. Alle drei Betriebssysteme sollte man ausprobiert haben um sich wirklich eine Meinung bilden zu können. Nach 15 Jahren akzeptabler Isolation wage ich bald den ersten Schritt in die weite Welt hinaus. Nur ein Tapetenwechsel? Sag ich euch in 15 Jahren.

Backup mit externer Festplatte (NAS)

Die Zeit vergeht schnell. Bei Computer vergeht sie fast zu schnell. Wenn mich jemand vor 5 Jahren gefragt hätte, was man bräuchte um für einen Computer ein Backup zu erstellen, hätte ich ihm eine einfache externe Festplatte mit 500GB vorgeschlagen.

Wieviele von euch haben 2, 3 oder mehr Festplatten zu Hause und es sind doch alle zu klein um komplett alles darauf zu speichern???

Diese Zeiten sind vorbei. Wenn man mit dem Computer nur surft und eine digitale Kamera hat, reicht eine einfache Festplatte vollkommen aus. Aber wenn man wie ich Filme, Software, Musik, Photos oder Backup’s von mehreren Computer irgendwo speichern muss, gibt es nur noch eine Lösung und zwar ein NAS. Ein Vorteil ist, dass nachher Backups automatisch auf ein NAS erfolgen können.

NAS ist ein Speicherplatz im eigenen Netzwerk. Um ein solches Produkt zu erwerben, rechnet man die gewünschte Datenmenge (alle MB und GB zusammenzählen) und multipliziert es mit Faktor 10. Oder man setzt sich eine finanzielle Schmerzgrenze und setzt 20% drauf. Denn hier ist es einfach so, dass das NAS schon mindestens 5 Jahre halten sollte. Da rechnet man lieber ein bisschen mehr, statt sich in 2 Jahren nochmals eins zu kaufen.

Man gehe auf digitec.ch, wählt “Speicher”, “NAS” und sucht nach einem NAS mit mindestens 3 identische Festplatten (man kann auch ein NAS mit 4 Festplatteneinschüben kaufen und nur 3 Festplatten einbauen).  Synology und QNAP sind super. Raid5 muss es sein, da rechnet man Anzahl Festplatten minus 1 multipliziert mit der Grösse einer einzelnen Festplatte. Soviel hat man dann zur Verfügung. Der Witz daran ist, dass eine von den drei Festplatten kaputt gehen kann, ohne dass man Daten verliert. Ich habe mir also ein NAS mit 4x 1,5TB Festplatten gekauft. So habe ich 4,5TB Speicher zu Hause, wovon 44% schon belegt sind. Fragt nicht mit was…

Festplatten sollte man separat kaufen. Am Preiswertesten sind 1,5TB oder 2TB Festplatten. Hier achte man auf 24/7 bzw. “Server” für die Heavy-User und für normale Benutzung die “Desktop” Variante, welche um einiges günstiger ist.

RAID5 ist super wenn eine Festplatte ausfällt. Wenn man aber etwas fälschlicherweise löscht, ist es trotzdem weg. Das heisst RAID5 hilft nur gegen Ausfall einer Festplatte. Es empfiehlt sich also von den wichtigen Sachen Backups auf kleinen Festplatten zu erstellen und diese wegzusperren.

Update: Mein Kollege mit dem gleichen NAS hatte einen Stromunterbruch und konnte anschliessend nicht mehr auf seine Daten zugreifen. Wie sich herausgestellt hat ist RAID5 anfällig auf Stromunterbrüche. Trotzdem keine Panik, nach dem Ausführen von ein paar Linux Befehlen ging alles wieder. Dennoch haben wir uns entschlossen eine kleine USV von APC zuzulegen. Für 109 Franken gibts Strom für 45 Minuten und bevor die Batterie leer ist, fährt das NAS sauber runter ohne Datenverlust.

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